Kategorie-Archiv: Hardware und Software

Bastelprojekt Wanddisplay – Teil 3 – Musike

Einer der ersten Einsatzzwecke des Wanddisplays war das Zuspielen von Musik in Räume, in denen kein Radio steht. Dazu bediente ich mich begeistert erst eines, inzwischen zweier Ultimate Ears Boom, den vielseitigen bluetooth-fähigen Lautsprechern. Die Vorteile dieser Geräte sind kräftiger Klang, lange Akkulaufzeit (15 Stunden bei normaler Lautstärke) und die Robustheit. Zunächst kamen sie vor allem am Strand zum Einsatz, mittlerweile steht immer eine im Badezimmer, die andere wird gern mal zum Wäscheaufhängen, Kammeraufräumen oder auf den Balkon mitgenommen.

Das Einrichten ist denkbar einfach, Bluetooth am Tablet und die Box einschalten, pairen und fertig. Die zuletzt verwendete Verbindung wird automatisch wiederhergestellt, vor allem morgens sehr praktisch. Auch die Stereoanlage habe ich inzwischen erschlossen, mit dem Philips Bluetooth Adapter. (Audiopuristen, die nun wegen Bluetooth-Kompression, Digital-zu-Analog-Wandlung und anderem Kram die Nase rümpfen, sag ich: macht doch!)

Als Musikquelle kommt die RadioEins-App zum Einsatz und seit Neuestem auch Amazon Music mit dem umfangreichen Musikkatalog, den man als Prime-Kunde nutzen kann.

 

Mein Fotoworkflow mit NAS und Tablet

Digitalkameras haben zu einem faktischen Verschwinden der variablen Kosten für eine einzelne Fotoaufnahme geführt. Will man später was in der Hand haben, ist das natürlich anders, aber das reine Fotografieren kostet: nichts (OK, bis auf etwas Strom, die Abnutzung der Kamera und der Speicherkarte, aber… ernsthaft?)

Das Problem

Die Folge davon ist natürlich nach jedem Urlaub ein Berg neuer Bilder, zuerst auf der Speicherkarte, dann auf der Festplatte. Und bis auf wirklich sehr disziplinierte Zeitgenossen setzt sich wohl keiner direkt nach der Rückkehr an den PC und sichtet seine Fotos. Und dann ist ganz schnell der nächste Urlaub oder ein anderes Ereignis da. Festplattenspeicher ist günstig, im Consumer-Fotobereich (keine RAW- oder 40 Megapixel-Bilder) unbegrenzt vorhanden bzw. erweiterbar, was liegt da näher als das mühsame Sortieren auf später zu verschieben.

Ist dieses „Später“ dann mal ran, macht es immer noch keinen Spaß, sich am Rechner mit der Maus von Bild zu Bild zu klicken und jedes Löschen auch noch zu bestätigen. Auf diese Art schaffe ich vielleicht 300 Bilder, bevor ich keine Lust mehr habe und auf das nächste Später warte…

Mein heimisches Technik-Setup mit Synology-NAS, Panasonic Lumix DMC-LF1, Acer Iconia Tab als Wanddisplay und Samsung S4 mini ist eine tolle Basis für meinen

Foto-Workflow

fotoworkflow

Software

Dafür benötige ich folgende Programme und Apps:

  • SyncMe Wireless (zum Bewegen von Bilddateien zwischen Endgerät und NAS)
  • Synology Cloudstation (zum Synchronisieren von Ordnern auf PC und NAS)
  • Snapseed (Bildbearbeitung mit intuitiver Bedienung)

Neue Fotos

Auf der Netzwerkfestplatte (im Folgenden auch einfach NAS genannt, steht in der Abstellkammer) habe ich mir einen Ordner /neueBilder eingerichtet.

Dorthin kopiere ich mit der WLAN-Funktion meiner kompakten Lumix-Kamera die Bilder, die ich behalten möchte (oder einfach alle neuen, z.B. von einem Urlaub).

Von meiner Canon Spiegelreflex-Kamera geht das leider noch nicht ganz so komfortabel, da muss der gute alte USB-Cardreader ran…

Per automatischem SyncMe-Job wird regelmäßig der Inhalt dieses Ordners auf das Tablet übertragen, die Bilder stehen dort zur Nachbearbeitung bereit.

Archiv Sortieren

Mit der Software Synology Cloudstation kann ich beliebige Ordner auf dem PC in das NAS synchronisieren, praktisch eine Sicherheitskopie erstellen. Die Bilder sind schon in Ordnern nach Jahren und Anlässen (z.B. 2013/Spanien ) vorsortiert (das kriege ich nach dem Urlaub gerade so hin…)

Ein SyncMe-Job spielt nun die Fotos eines Jahres auf mein Handy (oder aufs Tablet). Dort kann ich sie mit der Android-Bildergalerie (oder einer anderen App) betrachten und unscharfe oder doppelte Bilder einfach löschen.

Bin ich mit einem Jahr fertig, stoße ich die Synchronisierung erneut an, so dass auch auf dem NAS die schlechten Bilder gelöscht werden.

Nachbearbeitung

Mit Snapseed kann ich ausgewählte Bilder zuschneiden, retuschieren und das Ergebnis als neues Bild auf dem Tablet in einem Ordner speichern. Dieser Snapseed-Ordner wird mit SyncMe regelmäßig zurück auf das NAS gespielt.

Beste Bilder

Besonders gelungene Bilder speichere ich im NAS-Ordner /besteBilder. Ein SyncMe-Job speichert sie dann regelmäßig auf Handy und Tablet, so dass ich z.B. Freunden einen Eindruck vom letzten Urlaub geben kann.

Außerdem stehen alle Bilder auf dem NAS natürlich auch am PC zur Verfügung, z.B. zum Einbinden in dieses Blog.

Verglichen mit den Mausklick- und Tastaturorgien fühlt sich diese Fotobearbeitungskette weniger wie Arbeit an. Besonders das Sortieren des Archivs ist nun eine Aufgabe, die man bequem während einer Bahnfahrt oder anderer Slacktime erledigen kann (statt nur CandyCrush zu spielen).

Bastelprojekt Wanddisplay – Teil 2 – Das Setup für einen guten Morgen

Montage

Schließlich war die XFlat Wandhalterung da und es galt, einen geeigneten Platz zum Aufhängen zu finden. Die Kriterien waren offensichtlich: gute Sichtbarkeit und Bedienbarkeit, ohne zu stören, und natürlich ein Stromanschluss in der Nähe. Zum Glück gibt es genau so einen Ort in unserem Flur. Die Montage war denkbar einfach: Loch bohren, Dübel rein, den runden Halter festschrauben, Tablet in den Rahmen einspannen und auf den Halter setzen. Sieht schick aus.

Dazu habe ich ein weißes USB-Ladekabel in der richtige Länge gekauft und einfach von der Steckdose am Türrahmen entlang zum Tablet verlegt. Unterputz in einer Mietwohnung war mir nix und mit Kabelkanälen sähe es auch nicht besser aus.

Alle paar Tage nehme ich das Gerät mal vom Strom und lasse es fast leerlaufen, um den Akku auch mal zu beschäftigen.

Konfiguration

Aufräumen

Zusätzlich zu den Apps für die Grundfunktionen (siehe Teil 1) habe ich mir GSam Battery installiert, um Stromfresser-Apps zu finden und zu entfernen. Viele überflüssige vorinstallierte Apps sind rausgeflogen, welche genau weiß ich nicht mehr, das ist ja Geschmackssache und bleibt deshalb dem Leser überlassen.

Automatisieren!

Als nächstes habe ich mit LLama einige Regeln eingerichtet, die das Verhalten zu Standardzeiten bestimmen:

  • An Wochentagen morgens zwischen 7.30 und 9 Uhr wird das Display ein- und das Stromspar-Timeout ausgeschaltet. So muss man nicht jedesmal den Einschalter betätigen, um auf den Kalender zu sehen
  • Um 9 geht das Display wieder aus, auch Bluetooth wird deaktiviert.
  • Nachts brauche ich meist kein WLAN, morgens soll aber genug Zeit für Updates der Nachrichten, Wetter usw. sein. Daher schaltet die tägliche Regel das WLAN zwischen 23 und 6 Uhr aus.

Den Kalender, das Wetter und die Nachrichten habe ich mir in den Widgets konfiguriert, das ist ziemlich einfach. Auf die Seiten links und rechts des Homescreens und unten in die Schnellstartleiste habe ich mir Apps und Widgets gelegt, die ich oft brauche: einen Webbrowser, Öffi, Carsharing-Apps, Musik-Apps.

Guten Morrrrrrrrrgen, Berlin!

Wenn ich nun morgens aufstehe, leuchtet mir das Tablet auf dem dunklen Flur entgegen. Ich sehe das Wetter und anstehende Termine auf einen Blick. Ich habe seitdem nie wieder vergessen, meine Umweltkarte auszutauschen.

Auf dem Weg zur Dusche schalte ich die RadioEins-App und Bluetooth ein, im Bad verbindet sich die UE Boom automatisch und ich höre Musik und Nachrichten. Alternativ kann ich auch die Amazon-Music-App mit einer meiner Playlists starten und mich mit meiner Lieblingsmusik beschallen lassen.

Falls ich vergesse, die Musik auszuschalten, deaktiviert Llama die Verbindung um 9 Uhr, kurz danach geht dann auch der Lautsprecher aus.

Ein tolles Feature ist die Google-Sprachsuche, mit der sich prima unbekannte Adressen  und die schnellsten Verbindungen dorthin finden lassen. Öffi zeigt mir aktuelle Abfahrten von den nahegelegenen Haltestellen an.

Und nun?

Nachdem das alles so gut lief, kamen weitere Ideen dazu, wie z.B. Fotobearbeitung auf dem Tablet und Interaktion mit dem NAS von Synology. Dazu bald mehr.

Bastelprojekt Wanddisplay – Teil 1

Eines Abends hatte ich eine Idee. Es wäre doch toll, wenn man bei uns im Flur auf einen Blick viele Infos bekommen könnte, morgens zum Beispiel das Wetter, Nachrichten, das Programm des Café Tasso, Kinostarts und weiteres.

Die Hardware

Für den eher eingeschränkten Einsatzzweck schien mir ein High-End-Tablet mit High-End-Preis unnötig. Auch hatte ich schon so einen groben Plan, was für Apps drauf sollten. Also machte ich mich auf die Suche nach einem günstigem 10-Zoll-Tablet mit blickwinkelstabilem Display (IPS) und Android (für die Flexibilität).

Der erste Versuch, ein Odys Gate aus den Amazon Warehousedeals, ging daneben. Das Tablet kam mit 10% Akkustand an und ließ sich weder mit dem mitgelieferten noch mit anderen Ladegeräten aufladen. Also Retoure.
Dann gab es bei den Blitzangeboten ein Acer Iconia Tab 10. Preislich eine Etage über Odys angesiedelt, versprach es aufgrund der vielen guten Kritiken und der guten Ausstattung das richtige Gerät zu sein.

Um das Display an der Wand zu befestigen, verwende ich ein Halterungssystem von XFLAT. Die Lösungen mit doppelseitigem Klebeband lasen sich teilweise sehr unsicher, und ein solcher Absturz lässt sich meist nicht durch einen Neustart beheben.

Die Apps

Während ich auf die Wandbefestigung wartete, konnte ich das Tablet schon für seinen Einsatz vorbereiten. Geplant waren zunächst diese Funktionen:

  • Kalender-Übersicht
  • Abfahrtszeiten an den nahegelegenen ÖPNV-Stationen
  • Tageswetter
  • Nachrichten

Screenshot_Wanddisplay1Die Apps dafür hatte ich teilweise schon auf dem Handy. Als Terminplaner kommt aCalendar zum Einsatz. Die Öffi-App lässt für Bahn und Bus keine Wünsche offen. Der Wetterdienst meines Vertrauens, wetteronline.de, bietet eine tolle App mit stundengenauer Vorhersage, Regenradar und, ganz wichtig, relativ hoher Trefferquote. Für die Nachrichten nehme ich gReader. Alle bieten Widgets, die sich gut konfigurieren lassen und so morgens ohne viel Tatsch und Wisch das zeigen, was ich wissen will.

Die Fortsetzung gibt es in Teil 2 des Projekts.

2 neue Apps

Mit meinem Telefon kann man viele tolle Sachen machen, das ist das faszinierende an diesen Smartphones. Ich habe zwei neue Helferlein entdeckt:

Noom

Irgendwann vor kurzen beschlich mich das Gefühl, dass ich mich abgesehen vom Hobby Beachvolleyball zusätzlich noch ein wenig bewegen könnte. Der Fußweg zur Arbeit ist recht kurz, mein Job ist überwiegend im Sitzen zu erledigen. Mehr Gehen war der Plan. Allein, woher weiß ich, wieviel ich bisher gehe, wieviel ich gehen sollte und ob ich das auch tue? Auf Frage 2 war keine fundierte Antwort zu finden: Die vielzitierten 10.000 Schritte am Tag  sind anscheinend so eine Art Modefakt, da viele der aktuellen Fitnesstracker (Nike Fuel, Fitbit & Co. ) diese Zahl als Tagesziel vorgeben.

Ich habe mir daher vorgenommen, mir nichts vorzunehmen außer: Mehr gehen. Die Anschaffung eines Fitnesstrackers habe ich trotzdem mehrmals erwägt, mich aber angesichts des Preises (ab ca. 80 Euro) und begrenzten Nutzens (Schritte zählen) für die Lösung mit meinem Telefon entschieden (Es gibt auch LowTec-Schrittzähler in der Apotheke, aber die haben den Charme einer 80er-Jahre-Stoppuhr). Nach kurzer Suche war dann meine App für den Zweck gefunden: Noom Walk.

Was kann die App? Schritte zählen. Das macht sie gut, mit einem für mich sinnvoll erscheinenden Herangehen: Erst wenn vom Beschleunigungssensor eine ca. 4-5 Sekunden dauernde regelmäßige schrittartige Bewegung erkannt wird, läuft der Zähler dauerhaft hoch, andernfalls fällt er wieder auf den Ausgangswert zurück. Das klappt beim Ablegen des Telefons auf dem Schrank, beim Herausholen aus der Tasche usw. sehr gut. Die Grenzen werden erreicht beim Sitzen in der U-Bahn oder im Auto, wenn hier länger dauernde Erschütterungen (z.B. durch die Fahrbahn) auftreten.

Wie macht sie das? Per Beschleunigungssensor. Anders als sowas wie Runtastic, wo eher die Wegstrecke getrackt wird, und zwar per GPS. Das verbraucht viel Batterie, ist auch nur zuverlässig, wenn das GPS-Signal da ist (also nicht in Gebäuden) und zeichnet mehr Daten auf als mir lieb ist.

Wie genau ist die App? Weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Ich möchte wissen, ob ich mehr gehe. Ich möchte nicht wissen, ob ich heute drei Schritte oder zehn Schritte mehr gelaufen bin.

Was kann sie sonst noch? Schritte pro Tag, Woche, Monat und insgesamt speichern und anzeigen, als Zahl und mit einer Art Farbcode. Man kann sich auch bei der Noom Community anmelden (Google+ oder Facebook oder eigene Email) und seine Schrittzahl mit anderen vergleichen. Für besonders tolle Leistungen oder einfach so kann man „HighFives“ verteilen. Das ist genau 1x lustig und für mich ungefähr so nützlich wie diese App.

Und was kommt raus? An den ersten Tagen habe ich mal bewusst noch nix anders gemacht, da standen am Ende des Tages ca. 3.000-3.500 Schritte auf dem Display. Dann bin ich mal komplett zur Arbeit gelaufen statt mit der U-Bahn zu fahren, habe statt Fahrstuhl die Treppe genommen oder habe statt Bus und Bahn zur Post einfach den direkten Weg, fast Luftlinie, gewählt. Ergebnis: 6.000-9.000 Schritte am Tag. So hab ich mir das vorgestellt.

Llama

Jeder Mobiltelefonbesitzer merkt recht schnell, dass es Zeiten und/ oder Orte gibt, an denen lautes Handyklingeln unangebracht ist. Die Evolution hat da tolle Dinge hervorgebracht: Den Ton-Aus-Knopf, unterschiedliche Lautstärke-Profile und zeitgesteuerte Profilwahl. Letztere habe ich auf dem Smartphone in Form von Timeriffic zweieinhalb Jahre lang gern verwendet: Morgens um halb neun das WLAN aus (für den Arbeitsweg), um neun Ton aus, WLAN an (Arbeit), abends halb sechs das ganze retour, außer an Montagen, da schon um fünf, wegen Sport. Und so weiter. Einfach, bequem, leider nur begrenzt flexibel: Was ist mit Urlaub? Was ist mit späterem Arbeitsbeginn oder Überstunden? Es war Zeit für was Neues: ortsbasierte Profilumschaltung. Diese Funktion gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: GPS-basiert und per Funkmastzuordnung.

Ersteres (z.B. bei der App Tasker) hat neben dem oben angesprochenen Akkuverbrauch so ein Privatsphäregeschmäckle. Daher habe ich mich für Llama entschieden.

Was kann die App? Viele Funktionen des Smartphones ortsbasiert umschalten. WLAN an, wenn zuhause oder auf Arbeit, Ton leise beim Sport oder bei der Arbeit. Das sind die Standardsachen, es gibt sicher noch mehr Anwendungsfälle.

Wie macht sie das? Per Zuordnung der gerade verwendeten Funkmasten zu Orten/ Zonen und Zuordnung von Aktionen beim Betreten oder Verlassen dieser Orte. In der Lernphase werden z.B. alle Funkmasten angezeigt, mit denen ich mich an der Arbeitsstelle verbinde, ich ordne sie dann der Zone „Arbeit“ zu. Danach lege ich Regeln fest für das Betreten und Verlassen von „Arbeit“, z.B. das Profil „Lautlos“ und „WLAN ein“. Das isses.

Wie gut funktioniert das? Nach einer kleinen Weile ziemlich gut. Anfangs waren nur drei Funkmasten der Zone „Arbeit“ zugeordnet, wenn ich dann in einen anderen Gebäudeteil gegangen bin, hat das Telefon den Kontakt verloren und damit die Regel „Arbeit verlassen“ ausgelöst. Also, WLAN aus, Ton an. Schlecht, wenn man in einem Meeting sitzt und genau dann ein Anruf kommt. Das Problem lässt sich aber schnell per Zuordnung des neuen Funkmasts beheben.
Wenn man am Wochenende mit der S-Bahn durch die Zone „Arbeit“ fährt, kann das zu unerwünschten Aktionen führen, daher sind die Regeln zusätzlich auf einen Zeitraum einschränkbar. Und das macht das ganze dann ziemlich robust.

Was kann sie sonst noch? Allerhand Feineinstellungen für die Regelaktivierung, Verzögerungen, Bedingungspriorisierung. Da muss ich noch ein bißchen forschen.

Und, wie läuft’s? Sehr gut. Die Bedienung ist einfach, wenn auch nicht intuitiv, nach kurzer Zeit hat man eigene Regeln eingerichtet oder die vorhandenen an seine Bedürfnisse angepasst. Anfangs muss man ab und zu mal eine Zelle zuordnen, ansonsten funktioniert Llama einfach. Möchte ich nicht mehr missen.

P.S.: Es war nicht leicht, aber ich habe der Versuchung widerstanden, den Artikel mit einer der vielen beliebigen App-Wortspielereien zu ver-mainstream-en. Das macht ihn nicht besser oder schlechter, es war mir nur den Hinweis wert.

XP adé – Hallo Lubuntu!

Nur eine Woche nachdem der Softwaresupport für Windows XP eingestellt wurde, ist es vollbracht: Mein treues Thinkpad, gekauft 2007, auf dem eigentlich nur noch die Turniersoftware lief (XAMPP, Firefox, Editor), rennt jetzt unter Lubuntu 13.10.Den Umstieg habe ich mir nicht leicht gemacht (never change a running system), aber es war am Ende ganz einfach: Universal USB Installer gestartet, mein Wunsch-Betriebssystem ausgewählt (Lubuntu, weil nicht so ressourcenhungrig), bootbaren USB-Stick erstellt, rein in das Thinkpad, paarmal ausprobiert und dann einfach den Installieren-Knopp gedrückt.
Die Datenbank ist schon übertragen, jetzt brauche ich nur noch den Webserver einzustellen und dann sind zumindest Turniere wieder durchführbar. Welche IDE ich für die Softwareentwicklung zunkünftig nehme, weiß ich noch nicht, muss mich mal umschauen.