Bastelprojekt Wanddisplay – Teil 2 – Das Setup für einen guten Morgen

Montage

Schließlich war die XFlat Wandhalterung da und es galt, einen geeigneten Platz zum Aufhängen zu finden. Die Kriterien waren offensichtlich: gute Sichtbarkeit und Bedienbarkeit, ohne zu stören, und natürlich ein Stromanschluss in der Nähe. Zum Glück gibt es genau so einen Ort in unserem Flur. Die Montage war denkbar einfach: Loch bohren, Dübel rein, den runden Halter festschrauben, Tablet in den Rahmen einspannen und auf den Halter setzen. Sieht schick aus.

Dazu habe ich ein weißes USB-Ladekabel in der richtige Länge gekauft und einfach von der Steckdose am Türrahmen entlang zum Tablet verlegt. Unterputz in einer Mietwohnung war mir nix und mit Kabelkanälen sähe es auch nicht besser aus.

Alle paar Tage nehme ich das Gerät mal vom Strom und lasse es fast leerlaufen, um den Akku auch mal zu beschäftigen.

Konfiguration

Aufräumen

Zusätzlich zu den Apps für die Grundfunktionen (siehe Teil 1) habe ich mir GSam Battery installiert, um Stromfresser-Apps zu finden und zu entfernen. Viele überflüssige vorinstallierte Apps sind rausgeflogen, welche genau weiß ich nicht mehr, das ist ja Geschmackssache und bleibt deshalb dem Leser überlassen.

Automatisieren!

Als nächstes habe ich mit LLama einige Regeln eingerichtet, die das Verhalten zu Standardzeiten bestimmen:

  • An Wochentagen morgens zwischen 7.30 und 9 Uhr wird das Display ein- und das Stromspar-Timeout ausgeschaltet. So muss man nicht jedesmal den Einschalter betätigen, um auf den Kalender zu sehen
  • Um 9 geht das Display wieder aus, auch Bluetooth wird deaktiviert.
  • Nachts brauche ich meist kein WLAN, morgens soll aber genug Zeit für Updates der Nachrichten, Wetter usw. sein. Daher schaltet die tägliche Regel das WLAN zwischen 23 und 6 Uhr aus.

Den Kalender, das Wetter und die Nachrichten habe ich mir in den Widgets konfiguriert, das ist ziemlich einfach. Auf die Seiten links und rechts des Homescreens und unten in die Schnellstartleiste habe ich mir Apps und Widgets gelegt, die ich oft brauche: einen Webbrowser, Öffi, Carsharing-Apps, Musik-Apps.

Guten Morrrrrrrrrgen, Berlin!

Wenn ich nun morgens aufstehe, leuchtet mir das Tablet auf dem dunklen Flur entgegen. Ich sehe das Wetter und anstehende Termine auf einen Blick. Ich habe seitdem nie wieder vergessen, meine Umweltkarte auszutauschen.

Auf dem Weg zur Dusche schalte ich die RadioEins-App und Bluetooth ein, im Bad verbindet sich die UE Boom automatisch und ich höre Musik und Nachrichten. Alternativ kann ich auch die Amazon-Music-App mit einer meiner Playlists starten und mich mit meiner Lieblingsmusik beschallen lassen.

Falls ich vergesse, die Musik auszuschalten, deaktiviert Llama die Verbindung um 9 Uhr, kurz danach geht dann auch der Lautsprecher aus.

Ein tolles Feature ist die Google-Sprachsuche, mit der sich prima unbekannte Adressen  und die schnellsten Verbindungen dorthin finden lassen. Öffi zeigt mir aktuelle Abfahrten von den nahegelegenen Haltestellen an.

Und nun?

Nachdem das alles so gut lief, kamen weitere Ideen dazu, wie z.B. Fotobearbeitung auf dem Tablet und Interaktion mit dem NAS von Synology. Dazu bald mehr.

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