Archiv für den Monat: Juli 2016

Aus zwei mach eins

Meine Mutter macht aus verschiedenen Wurzelgemüsen (bunte Karotten, Kartoffeln, bunte Bete, Kohlrabi usw.) ein ganz hervorragendes Gericht, welches wir schlicht Ofengemüse getauft haben. Weil es genau das ist.

Und so gehts: Alles in mundgerechte Stücke schneiden, in einer Marinade aus Öl, Salz, Rosmarin und/ oder anderen Gewürzen schwenken oder einfach drübergießen, ab auf ein Ofenblech und bei 175-200 Grad je nach gewünschter Al-Dente-igkeit 25 bis 35 Minuten warten. Dazu schmeckt ein Kräuterquark oder ein selbstgemachter Dip aus Joghurt, Öl und Gewürzen.

Wir haben das ganze etwas abgewandelt und daraus unseren Quinoa-Gemüse-Salat gemacht, nämlich einfach ein Paket Quinoa (200g) kochen und unter das Gemüse heben. Für die frische Note gerade im Sommer geben wir dann noch Gurkenstücke oder -scheiben dazu, getrocknete oder frische Tomate geht auch gut, und wer mich kennt, wundert sich nicht, wenn er auch mal auf ein paar Erdbeerstücke beißt.

Ein perfekter Sommerdrink

Die sonnige Jahreszeit bringt in Deutschland ja immer auch ein paar kulinarische Verführungen mit sich, da lachen einem dann beim Obsthändler Nektarinen, Pfirsiche, Erdbeeren, Kirschen und anderes entgegen. Man kann garnicht soviel davon essen wie man möchte (und deshalb gekauft hat). Gerade bei Wassermelonen isst das Auge dann leider nur sprichwörtlich mit, der Magen und der Appetit kapitulieren gern mal, und im Kühlschrank liegt eine halbe Melone und macht ein schlechtes Gewissen. Doch fürchtet euch nicht, hier kommt die Lösung:
Man nehme das Fleisch einer viertel Melone, füge es mit ca. 100-200ml Wasser in einen Mixer, gebe eine Nektarine, Mango oder einen Pfirsich hinzu und püriere das ganze für etwas 30 Sekunden. Wenn vorhanden, gern auch 6-8 Eiswürfel. Das ganze ergibt dann ungefähr einen Liter köstliches Kaltgetränk, man soll ja eh viel trinken an heißen Sommertagen, und im Kühlschrank ist auch wieder Platz. Cheers!