Archiv für den Monat: Februar 2014

Das Leben nach Whatsapp

Der Kauf von Whatsapp durch Facebook war für mich der Anlass, mich nach einer Messaging-Alternative umzusehen. Warum? Ich traue Facebook nicht. Der Chef hält Privatsphäre für ein überholtes Konzept. Ich nicht.
Das Getöse um die Unverzichtbarkeit der App bedingt durch die weite Verbreitung ließ mich nur kurz innehalten. Ein Blick in meine Nachrichtenhistorie zeigte intensive Messaging-Nutzung mit nur 6 Personen. Was mich aus mehreren Gründen beruhigte. Einer davon war, dass ich ohne Schweißausbrüche mein Whatsapp-Konto löschen (ja, nur die App deinstallieren reicht nicht) und nach einer neuen App suchen konnte, ohne mich in kommunikative Isolation zu begeben. Meine Blick ist wegen dieses Artikels zunächst auf Surespot gefallen, inzwischen habe ich auch noch TextSecure 2.0 installiert und probiere nun ein bißchen aus. Mal sehen.

Learn2Beach-Camp am letzten Wochenende

Ein weiteres spannendes und anstrengendes Trainingscamp von learn2beach ist überstanden. Die sich im Vorfeld ankündigende Erkältung habe ich erfolgreich bekämpft (mit einer Hühnersuppenkur, alter Pfadfindertrick). Thema war Aufschlag- und Angriffstaktik, und das war nicht zuviel versprochen: Durch gefühlte 500 Aufschläge in zig Kombinationen (Sprung, Flatter, Länge) haben wir uns geackert, daneben noch eine neue Angriffsvariante gelernt, den kurzen Cut in die Mitte direkt hinters Netz (Shortcut?). Mal sehen wie lange das hält.

GoPro-Unterwasser-Videos bearbeiten

Beim Kurzurlaub in Ägypten konnte ich endlich mal das wasserdichte Gehäuse der GoPro und die Oculus-FlatLens ausprobieren. Bei einem kurzen Schnorchelgang am Hausriff unseres Hotels „Breakers Surfing & Diving Lodge“ und einem Bootsausflug gab es dazu Gelegenheit.
Die Kamera habe ich auf 1080p/25fps eingestellt. Stativ ran und los. Die Fotos waren nicht so der Knaller, hat zum Teil mit der Auslöseverzögerung zu tun. Die Videos sind dafür überraschend gut geworden, schon im Rohzustand sorgten sie für Freude. Nachbearbeitet habe ich mit AviSynth und VirtualDub.
Die unvermeidlichen Kamerawackler habe ich mit dem DeShaker-Plugin für VDub sehr gut wegbekommen. Geschnitten, Kontrast und Gamma korrigiert, überblendet und verkleinert auf 720p dann mit AviSynth-Script und mit XVid komprimiert gibt ein überzeugendes Ergebnis.
Fürs nächste Mal: Weniger hektische Bewegungen, das Stativ auch mal auf dem Boden a.k.a. Meeresgrund abstellen und die Fische kommen lassen.